• Zahnarztpraxis München Pasing Schlehhuber Zahnmedizinisches Glossar 1


Zahnmedizinisches Glossar von A bis Z

Praxis für Zahnheilkunde in München-Pasing

 


 

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


A


 

Abdruck

Abformung mittels elastischer Materialien um Kieferbereiche und Zähne auf einem Gipsmodell exakt wiedergeben zu können.

Abrasion

Abnutzung der Zähne; altersbedingt = physiologisch; auch durch harte Nahrung, Putzkörperbestandteile in der Zahnpasta, Knirschen etc.

Abszeß

Durch Eiterbakterien verursachte Zerstörung von Gewebe, z.B. an Zahnwurzeln (Granulom), in infizierten Zahnfleischtaschen (Parodontalabszeß), beim erschwerten Durchbruch von Weisheitszähnen, auch im Bereich der Speicheldrüsen.

Abutment

Aufbau/Verbindungselement zwischen Implantat und daraufsitzender Krone.

Alveolarkamm

Kieferknochenfortsatz, in dem die Zähne verankert sind.

Amalgam

Plastisches Füllungsmaterial aus Metall-Legierung mit Quecksilber; darf nicht angewendet werden, bei schwerer Nierenerkrankung, nachgewiesener Allergie, Schwangeren, Kindern bis zum 6. Lebensjahr, findet in unserer Praxis keine Anwendung.

Anatomie

Wissenschaft vom Bau des menschlichen Körpers.

Angst

Oralphobie, 80 % der Patienten leiden unter Angstgefühl beim Zahnarztbesuch, 10 % der Bevölkerung meiden aus Angst eine Zahnbehandlung; kann durch entsprechende Zuwendung, evtl. Akupunktur, Hypnose und in extremen Fällen durch entsprechende, beruhigende Medikamente verringert werden.

Analgetikum

Schmerzmittel, z.B. Aspirin (Acetylsalicylsäure), Ibuprofen, Talvosilen.

Antibiotikum

Meist Stoffwechselprodukte von Pilzen oder Bakterien die das Wachstum anderer Mikroorganismen hemmen oder diese abtöten; zur Behandlung bei Infektionskrankheiten; prophylaktisch z.B. bei Endokarditisgefahr, Eröffnung der Kieferhöhle, grossen chirurgischen Eingriffen.

Antagonist

Gegenzahn im gegenüberliegenden Kiefer (fehlender Antagonist kann zur sog. Elongation = Herauswachsen aus dem Kieferknochen eines Zahnes führen)

aPDT

Antimikrobielle, photodynamische Therapie; modernes Verfahren zur Abtötung von Bakterien mittels Einbringen eines photosensiblen Farbstoffes in die Mundhöhle und anschließender Bestrahlung mit speziellem Licht bestimmter Wellenlänge (Soft-Laser); Einsatz v. a. im Bereich der Parodontologie, Implantologie, aber auch in der Endodontologie;  in vielen Fällen kann durch den Einsatz der aPDT auf Antibiotika verzichtet werden (Vorteil: weniger resistente Keime, Schonung der Darmflora)           

apikal

An der Wurzelspitze befindlich.

approximal

Im Bereich zwischen den Zähnen.

API

Approximaler Plaque Index, Messzahl zur Bestimmung der Mundhygiene

Aphte

Meist rundliche, schmerzhafte Verletzung an der Mundschleimhaut mit weisslichem Belag; Entstehung unklar; Infektion durch Viren wissenschaftlich nicht nachgewiesen; häufiges Vorkommen im Frühjahr/Herbst, Immunschwäche, Stress.

Artikulator

Kiefergelenkssimulator, Gerät zur Darstellung von Bewegungen des Unterkiefers gegenüber dem Oberkiefer.

Adhäsivtechnik

Auch Säure-Ätz-Technik oder Schmelz-Dentinadhäsiv-Technik genannt; zur Befestigung von sog. Kompositen (zahnfarbenes Füllungsmaterial) zur Füllungstherapie oder zur Befestigung von ausserhalb des Mundes gefertigten Zahnersatzarbeit (z. B. Keramik-Inlays, Keramik-Teilkronen, ...).

Anamnese

Vorgeschichte/ Krankengeschichte

Aufbissschiene

Aus Kunststoff  gefertigte Schiene, zur Therapie von craniomandibulärer Dysgnathie, Knirschen...

Augmentation

Siehe Kieferknochenaugmentation.

Zurück nach oben


B


 

BEMA

BEwertungsMAßstab, Vergütungssystem für zahnärztliche Sachleistungen bei gesetzlich versicherten Patienten (s. GOZ).

Bonusregelung/Bonusheft

Von gesetzlichen Krankenkassen vorgegebene finanzielle Belohnung bei zuzahlungspflichtigen Leistungen, sofern regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen eingehalten werden

Bleichen

Anerkannte Methode zur Aufhellung der natürlichen Zahnfarbe mittels Wasserstoffperoxid; home bleaching = vom Patienten zuhause durchgeführtes Bleichen mithilfe von individuell angefertigten Kunststoffschienen, bzw. vorgefertigten Strips; office bleaching = in der Praxis durch den Zahnarzt durchgeführtes Bleichen; auch bei wurzelbehandelten Zähnen durch sog. internes Bleichen möglich.

Bond

Haftvermittler, verwendet bei Adhäsivtechnik in der Füllungstherapie.

Bisphosphonate

Medikament für diagnostische und therapeutische Zwecke bei Knochen- und Calciumstoffwechselkrankheiten (z.B. bei Osteoporose und im Rahmen einer Chemotherapie bei Tumorerkrankungen; Knochenmetastasen; Abklärung muß unbedingt vor zahnärztlicher Behandlung erfolgen - Gefahr der Knochennekrose (= Absterben von Kieferknochengewebe); Vorsicht auch bei Osteoporoseprohylaxe durch Prolia.

Bass-Technik

Spezielle Zahnputztechnik - wir informieren Sie gerne.

Brücke

Festsitzender, über Pfeilerzähne verankerter Zahnersatz; s. auch Teleskopprothese (herausnehmbare Brücke); s. auch Klebebrücke (Maryland)

Bruxismus

Unbewusstes, meist nächtliches Zähneknirschen ausgelöst durch verschiedene Faktoren (Stressbewältigung, Zahnfehlstellung, Muskelverspannungen,..); Therapie ggf. durch sog. Aufbissschiene.

Zurück nach oben


C


 

CAD/CAM-Systeme

Computer Aided Design/Computer Aided Manufacturing; Zahntechnisches über Computer gesteuertes Verfahren zur Herstellung von individuellem, höchst präzise gefertigten Zahnersatz.

Cp-Behandlung

Behandelung tiefreichender Karies (Caries profunda).

Chlorhexidin

Keimhemmendes, belagreduzierendes Medikament, als Spülung oder Gel, zur Behandlung entzündlicher Mundschleimhauterkrankungen, zur Unterstützung bei Parodontaltherapie oder nach chirurgischen Eingriffen. 

Clindamycin

Antibiotikum zur Hemmung von grampositiven Bakterien (z.B. Streptokokken, Staphylokokken, anaerobische Keime), besonders gut wirksam im Kieferknochen; bei Penicillinallergie.

CMD

Cranio-mandibuläre Dysfunktion; Sammelbegriff für Erkrankungen im Bereich des Kausystems mit Symptomen im Bereich von Kopf-Hals-Nacken.

Zurück nach oben


D


 

Diastema

Zahnlücke ohne Zahnverlust, meist an oberen, mittleren Schneidezähnen (prominente Beispiele: Madonna, Ornella Muti), meist durch tief ansetzendes Lippenbändchen bedingt.   

Dentin

Zahnbein, Zahnhartsubstanz unterhalb des Zahnschmelzes.

Devitaler Zahn

Zahn, dessen Zahnnerv abgestorben ist; wurzelbehandelter Zahn.

DGZMK

Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde; älteste, wissenschaftliche Organisation.

DVT

Digitales Volumentomogramm - modernes, digitales Röntgenverfahren zur  dreidimensionalen Darstellung des Schädels; vorwiegend zur Implantatdiagnostik oder bei ausgedehnten, kieferchirurgischen Eingriffen, Knochentransfer etc..

Zurück nach oben


E


 

Endodontologie/ Endodontie

Teilgebiet der Zahnheilkunde, welches sich mit Erkrankungen des Zahnnervs (Pulpa) beschäftigt; umgangssprachlich „Wurzelkanalbehandlung“ oder "Wurzelbehandlung“.

Extraktion

Entfernung eines Zahnes.

Zurück nach oben


F


 

Füllung

Ersatz von durch Karies oder durch Trauma verlorengegangener Zahnsubstanz mittels bestimmter Materialien, meist Komposite (zahnfarbenes Füllungsmaterial, welches im sog. Adhäsivverfahren befestigt wird); Quecksilber-haltige Amalgame finden in unserer Praxis keine Verwendung.

Fluoride

Wichtiges Spurenelement für die Bildung von Knochen und Zähnen; finden ihren Einsatz in der Kariesprophylaxe als sog. Amin-, Zinn- oder Natrium-Fluoride; fördern die Remineralisation der Zahnoberfläche, hemmen den Bakterienstoffwechsel; über die Nahrung v. a. in Fisch, schwarzen Tee, fluorid-haltiges Mineralwasser und über fluoridiertes Speisesalz; in Zahnpasta, Fluoridtabletten (Kinderarzt!); höher dosiert in speziellen Zahnpasten oder Fluids.

Festzuschuss

Der von der gesetzlichen Krankenkasse definierte „feste Zuschuss“ zu einer Zahnärztlichen Leistung, den Rest muss der Patient selbst bezahlen.

Zurück nach oben


G


 

Gingiva

Begriff für Zahnfleisch.

Gingivitis

Entzündung des Zahnfleischs.

Gingivaatrophie

Zahnfleischschwund, s. auch Knochenatrophie bei Parodontitis.

Gnathologie

Lehre des stomatognathen Systems = Kauorgan (dazu zählen Zähne, Kieferknochen, Zahnhalteapparat, Kiefergelenk, Kopf-Hals-Nacken-Muskulatur, Sehnen und Bänder..).

GOZ

Gebührenordnung für Zahnärzte.

Granulom

Eitriger, beherdeter Zahn; meist an Wurzelspitze, sog. apikales Granulom; auch periapikale Parodontitis bzw. Parodontitis apicalis chronica.

Gummy smile

Sog. „Zahnfleischlächeln“, meist durch zu kurze Oberlippe oder starke vertikale Entwicklung des Oberkiefers; beim Lachen zeigt sich viel Zahnfleisch.

Zurück nach oben


H


 

Habits

Meist unbewusst ablaufende schlechte Angewohnheiten wie Daumen- oder Fingerlutschen, Nägelkauen, Nuckeln an Trinkflaschen, Lippenbeißen, Knirschen (s. Bruxismus), Zungenpressen,...

Haftcreme

Auch Haftpulver; zur Erhöhung der adhäsiven Saughaftung von herausnehmbaren Zahnersatz; wichtig - besonders intensive Mundhygiene

Halitosis

Mundgeruch; auch Foetor ex ore oder Kakostomie genannt; meist durch Fäulnisbakterien verursacht

Heil- und Kostenplan - Abkürzung: HKP

Schriftliche Aufstellung von geplanten Zahnärztlichen Maßnahmen zur Vorlage bei der Gesetzlichen Krankenkasse, bzw. zur Abklärung der Kostenerstattung bei einer Privaten Krankenkasse, Privater Zusatzversicherung, Beihilfestelle.

Helbo-Laser

Siehe auch aPDT.

Zurück nach oben


I


 

Incisivus

Begriff für Frontzahn.

Implantat

Künstliche Zahnwurzel, meist aus Titan, zum Ersatz eines oder mehrerer Zähne bis hin zur Rekonstruktion des völlig unbezahnten Kiefers; Einbringen in den Kieferknochen durch kleinen operativen Eingriff; ein eingebrachtes Implantat kann je nach Qualität des vorliegenden Knochens und einer entsprechenden sog. Primärstabilität entweder sofort oder nach einer bestimmten Einheilzeit mit Zahnersatz (Krone/Brücke/bedingt abnehmbaren Brücken/Prothesen) versorgt werden; die Erfolgsquote dieses Verfahrens  liegt mittlerweile bei weit über 90 %.

Inlay

Im Zahntechnischen Labor hergestellte Einlagefüllung aus Gold, Keramik oder evtl. auch Komposit (direktes Inlay).

Zurück nach oben


K


 

Karies

„Loch im Zahn“; häufigste Zahnerkrankung, hervorgerrufen durch Bakterien; Zerstörung der Zahnhartsubstanz (Zahnschmelz, Dentin) bis hin zum Angriff auf Zahnnerv (Pulpa).

Knirschen

Siehe auch Bruxismus/Habits; Zähneknirschen.

Klebebrücke

Zahnersatz mittels Verankerung eines Brückenzahnes an den Nachbarzähnen, weitestgehend ohne diese zu Beschleifen; Anwendungim Frontzahnbereich; sog. Marylandbrücke.

Knochenathrophie

Knochenschwund, altersbedingt (physiologisch)  oder durch entzündliche Prozesse (z. B. Parodontitis); auch bei fehlender Belastung  oder Fehlbelastung durch schlecht gestaltetem Zahnersatz.

Knochenaugmentation

Kieferknochenaugmentation; Knochenaufbau; GBR (guided bone regeneration); Rekonstruktion von verlorengegangenem Kieferknochen mittels entsprechender Knochenersatzmaterialien oder durch Verpflanzung von eigenem Knochen (autologen Knochen).

Komposit

Zahnfarbener Werkstoff zur Füllungstherapie.

Krone

Künstlicher Ersatz bei ausgedehnt verlorengegangener Zahnhartsubstanz ; als Teil-   oder Vollkrone; als Pfeilerkrone zur Verankerung einer Brücke; gefertigt im zahntechnischen Labor aus reinem Gold oder aus einer mit Keramik ummantelten Goldbasis oder aus vollkeramischen Materialien (Aluminiumoxidkeramik; Zirkonkeramik).

Zurück nach oben


L


 

Laminate

Siehe auch Veneer.

Zurück nach oben


M


 

Maxilla

Begriff für Oberkiefer.

Mandibula

Begriff für Unterkiefer.

Mundgeruch

Siehe auch Halitosis.

Molar

Grosser Backenzahn.

Marcumar

Medikament - Blutverdünner, Vitamin-K-Antagonist; Abklärung vor zahnärztlichen Eingriffen notwendig.

Zurück nach oben


O


 

Okklusion

Zusammenbiss von Ober- und Unterkieferzähnen; Kieferschluss.

Onlay

Teilkrone aus Gold oder Keramik mit Überkuppelung der Höckerspitzen.

Osseointegration

Knöcherne Einheilung einer künstlichen Zahnwurzel (Implantats).

Zurück nach oben


P


 

Parodontitis

Zahnbettentzündung; auch Periodontitis; umgangssprachlich häufig auch„Paradontose“ genannt; chronisch bakterielle entzündliche Erkrankung des Parodonts (Zahnfleisch, Knochen, Stützgewebe welches den Zahn verankert); ohne Therapie kommt es zur Zahnlockerung und zu Zahnverlust.

Plaque

Zahnbelag; Ansammlung von Mikroorganismen.

Periimplantitis

Implantatentzündung; krankhafte Veränderung im Bereich des Gewebes um das Implantat.

Prothetik

Zahnersatzkunde; zahnärztliches Fachgebiet zum Ersatz von verlorgengegangenen Zähnen.

Prothese

Zum Ersatz fehlender Zähne, bestehend meist aus einer Kunststoffbasis mit daran befestigten Zähnen; als Teil- oder Vollprothese; auch als Teleskopprothese (verankert über sog. Doppelkronen); häufig auch als provisorische Versorgung bis zur Eingliederung eines auf Implantaten  festsitzenden Zahnersatzes.

Prämolar

Kleiner Backenzahn.

PZR

Abkürzung für Professionelle Zahnreinigung.

Pulpa

Begriff für Zahnmark, „Zahnnerv“.

Pulpitis

Entzündung des Zahnnervs.

Zurück nach oben


Q


 

QM

Qualitätsmanagement; gezielte Qualitätssicherung  und deren stetige Überprüfung in den Bereichen Behandlung, Hygiene, Röntgen, Labor, Verwaltung,..., um die Qualität der angebotenen Dienstleistung stetig zu verbessern; beruht auf den vom „Gemeinsamen Bundesausschuss über Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement in der vertragszahnärztlichen Versorgung" erhobenen Richtlinien.

Zurück nach oben


R


 

Recall

In Zahnarztpraxen häufig eingesetztes Erinnerungssystem für die Patienten zur regelmäßigen Kontrolle, bzw. Professionellen Zahnreinigung.

Reflux

Sodbrennen; saure Magensaft kann neben der Speiseröhre, Kehlkopf, Stimmbänder und Atemwege, auch die Zähne angreifen und den Zahnschmelz ruinieren.

Regelversorgung

Zahnärztliche Therapie unter den Gesichtspunkten der Gesetzlichen Krankenkassen; entspricht einer medizinisch ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung.

Registrat

Dient der Bestimmung der Lage des Unterkiefers zum Oberkiefer während der Okklusion (Zusammenbiss).

Rezession

Entzündungsfreier Zahnfleischrückgang; altersbedingt (physiologisch), aber auch durch tief ansetzende Bänder an Wange/Lippe; falsche Putztechnik, Knirschen,...

Zurück nach oben


S


 

Scaling

Kürettage; Reinigen der Zahn- und zugänglichen Wurzeloberflächen von weichen und harten Belägen im Rahmen einer Parodontalbehandlung mit speziellen Handinstrumenten, Ultraschall und rotierenden Instrumenten Sinusitis - Entzündung der Kieferhöhle (Nasennebenhöhle).

Schmelz

Zahnschmelz; äußere Hartsubstanz des Zahnes.

Sonde

Zahnärztliches Untersuchungsinstrument; Grundinstrumentarium neben Mundspiegel und Pinzette.

Schwangerschaftsgingivitis

Durch hormonelle Veränderungen ausgelöste Zahnfleischentzündung; breitet sich immer aufgrund vorhandener Zahnbeläge (Plaque) aus, daher Mundhygiene besonders
wichtig; Professionelle Zahnreinigung in Anspruch nehmen; auch zum Schutz des ungeborenen Kindes; Frühgeburtrate steigt erheblich bei bakteriellen Zahnfleischerkrankungen der Mutter

Sofortimplantation

Einsetzen eines Implantates sofort nach Extraktion eines Zahnes im entzündungsfreien Gebiet, z. B. nach Unfall.

Stiftkrone

"Stiftzahn“; Krone mit Stiftverankerung in der Zahnwurzel bei devitalen Zähnen; z. B. mittels Glasionomerstiften oder Titanschrauben oder vom zahntechnischen Labor hergestellten individuellen Goldstiften.

Stomatitis

Begriff für Mundschleimhautentzündung.

Sulkus

Zahnfleischsaum; um den Zahn zirkulär verlaufende Zahnfleischfurche; im gesunden Stadium nicht tiefer als 1-3mm. Bei tieferen Furchen spricht man von sog. Zahnfleischtaschen (Parodontitis).

Sinuslift

Sinusbodenelevation; chirurgischen Anheben des knöchernen Kieferhöhlenbodens zur Optimierung des vertikalten  Knochenangebots bei Einbringen von Implantaten im Oberkiefer-Seitenzahnbereich.

Zurück nach oben


T


 

Twinkles

Zahnschmuck; Schmucksteinchen, die im Adhäsivverfahren auf die Zahnoberfläche geklebt werden.

Zurück nach oben


U


 

Überempfindliche Zähne

Besonders bei freiliegenden Zahnhälsen; bei thermischen und mechanischen (Zahnbürste) Reizen kurze Zahnnervreaktion; Behandlung mit sog. Desensitizern (durch Versiegelung der sog. Dentinkanälchen); weiche Zahnbürste; richtige Putztechnik; regelmäßige Fluoridierung.

Unterfütterung

Aufpolsterung/Auffütterung (mit Kunststoff) von herausnehmbaren Zahnersatz zur Verbesserung des Prothesenhalts.

Ultraschallgerät

Gerät zum Entfernen von Zahnstein.

Zurück nach oben


V


 

VMK-Krone

Mit Keramik verblendete Metallkrone.

Vollgußkrone

Eine den gesamten Zahn bedeckende Vollkrone aus Metalllegierung Wurzelspitzenresektion - WSR; sog. Apektomie; operativer Eingriff im Bereich der Wurzelspitze zur Entfernung eines Eiterherds oder einer Zyste mit gleichzeitiger Abtrennung der Wurzelspitze und Verschluss des Wurzelkanals; bei Zähnen, die trotz sorgfältiger Wurzelkanalbehandlung Symptome aufweisen.

Veneer

Verblendschale; Laminate; hauchdünne Keramikschale für die sichtbaren Zahnflächen im Frontzahnbereich zur ästhetischen Verbesserung.

Zurück nach oben


W


 

Weisheitszahn

3. Backenzahn, sog. 8er; bricht zw. 17. und 25. Lebensjahr durch, sofern genügend Platz; häufig mit extremen Beschwerden (dentitio difficilis); sind häufig wegen Platzmangel operativ zu entfernen.

White spots

Beginnende Karies; „Kreidefleck“; Entkalkung des Zahnschmelzes; kann durch gezielte Fluoridzufuhr remineralisiert werden.

Zurück nach oben


X


 

Xerostomie

Mundtrockenheit; eingeschränkter Speichelfluß; häufig im Zusammenhang mit Einnahme bestimmter Medikamente oder nach Strahlentherapie.

Zurück nach oben


Z


 

Zahnfleischbluten

Entzündung der Gingiva (Zahnfleisch); meist infektiös durch bakterielle Entzündung wegen mangelnder Mundhygiene; auch durch best.Medikamente, hormonell, bei manchen Hauterkrankungen (Lichen/Pemphigus) oder bei Viruserkrankungen (Herpes Zoster, HIV),....; darf keinesfalls ignoriert werden und bedarf dringend der Therapie.

Zahnseide

Wichtiges Mundhygiene-Hilfsmittel zur Reinigung der Zahnzwischenräume.

Zyste

Eine mit Flüssigkeit gefüllte Geschwulst; am häufigsten im Bereich der Wurzelspitze (sog. radikuläre Zyste).

Zurück nach oben

 


 

Anfahrt:

Unsere Praxis befindet sich im Münchener Westen,
im Stadtteil Pasing. Parkmöglichkeiten gibt es eingeschränkt direkt vor unserem Ärztehaus oder nur 1 Gehminute entfernt im Parkhaus des Pasinger Krankenhaus. Wir sind auch bequem mit den S-Bahnen, dem Bus und der Tram zu erreichen. Der ICE-Bahnhof München-Pasing mit seinen Bus- und Tram-Haltestellen am Bahnhofsvorplatz liegt nur 5 Gehminuten entfernt.

Anfrage:

Gerne sprechen wir persönlich mit Ihnen über Ihr Anliegen. Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, erfolgt in unserer Praxis die Terminvergabe ausschließlich nach vorheriger telefonischer Vereinbarung.

Sie erreichen uns von Montag bis Donnerstag
täglich in der Zeit von 08:00 bis 15:00 Uhr unter Telefon: +49 (0) 89 88 30 60.

Anschrift:

Dr. Christine Schlehhuber
Praxis für Zahnheilkunde

Institutstraße 14
81241 München

Telefon: +49 (0) 89 88 30 60
Telefax: + 49 (0) 89 88 01 41

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.zahnaerzte-muenchen.org